Désirée Schrade: „Fast herablassend. Wirklich befremdlich“ – CDU-Politikerin rechnet nach Aussprache mit Merz ab
Nach der Aussprache mit Kanzler Merz zieht eine CDU-Kreisvorsitzende aus Brandenburg ein ernüchterndes Fazit. Selbst glühende Merz-Anhänger seien enttäuscht gewesen, sie habe viel „Augenrollen gesehen“.
TL;DR
- CDU-Kreisvorsitzende Désirée Schrade kritisiert Friedrich Merz nach einem Gespräch scharf.
- Merz lieferte keine Strategien zur Rückgewinnung von Wählern oder zum Umgang mit der AfD.
- Schrade berichtet von Enttäuschung bei loyalen Merz-Anhängern und Frust an der Parteibasis.
- Die Lebenswirklichkeit an der Basis sei laut Schrade weit entfernt von der Darstellung im Konrad-Adenauer-Haus.
- Sie bemängelt fehlende Führung und eine „Zerrissenheit“ innerhalb der CDU, die das „nackte Überleben“ gefährdet.
- Schrade stellt Merz' Doppelbelastung als Kanzler und Parteivorsitzender infrage.
- Ein Verhindern einer Zusammenarbeit mit der AfD wurde von Merz erneut ausgeschlossen und mit Applaus quittiert.
- Experte Andreas Rödder sieht das Hauptproblem in der defensiven Lage der Union und dem Fehlen einer offensiven Reformagenda.