Koma-Patienten: Forscher entdecken verborgenes Bewusstsein und machen es erstmals nutzbar

Forschern ist es gelungen, mit hirnverletzten Patienten, die ohne Bewusstsein sind, zu kommunizieren. Sie sehen darin ein enormes Potenzial für künftige Behandlungen.

Koma-Patienten: Forscher entdecken verborgenes Bewusstsein und machen es erstmals nutzbar

TL;DR

  • Eine neue Gehirn-Computer-Schnittstelle ermöglicht Kommunikation mit vermeintlich bewusstlosen, hirnverletzten Patienten.
  • Ein Drittel der teilnehmenden Patienten konnte durch Gedankenkontrolle die Höhe eines Pieptons steuern.
  • Die Methode basiert auf der Analyse von EEG-Signalen und ist für Patienten mit akutem Hirnschaden geeignet.
  • Das verborgene Bewusstsein (kognitiv-motorische Dissoziation) deutet auf höhere Heilungschancen hin.
  • Ziel ist die Entwicklung eines Systems, mit dem Patienten Schmerz, Hunger oder ihr Wohlbefinden mitteilen können.