Nach Totschlag im Pflegeheim: Pflegehelfer beteuert Unschuld
Er soll eine Heimbewohnerin erstickt haben, will aber unschuldig sein. Allerdings ändert auch ein zweiter Prozess nichts am Totschlag-Urteil für den jungen Mann.
TL;DR
- Ein 22-jähriger Ex-Pflegehelfer wurde wegen Totschlags an einer 93-jährigen Heimbewohnerin zu vier Jahren und zehn Monaten Jugendstrafe verurteilt.
- Der junge Mann beteuert während eines zweiten Prozesses am Landgericht Erfurt weiterhin seine Unschuld.
- Ein Beschluss des Bundesgerichtshofs bestätigte den Schuldspruch, die Strafzumessung musste jedoch neu verhandelt werden.
- Die Staatsanwaltschaft forderte vier Jahre und zehn Monate Jugendstrafe, die Verteidigung eine zweijährige Bewährungsstrafe.
- Alle Parteien waren sich einig, dass der Fall nach Jugendstrafrecht zu behandeln sei.