Weniger als fünf Prozent Fläche im Rennen für Atom-Endlager

Rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiver Müll lagern derzeit in oberirdischen Zwischenlagern. Bis 2050 soll ein Endlager gefunden werden – nun ist die Suche wieder ein Schrittchen weiter.

Weniger als fünf Prozent Fläche im Rennen für Atom-Endlager

TL;DR

  • Die Suche nach einem Endlager für deutschen Atommüll wurde auf unter fünf Prozent der Landesfläche reduziert.
  • Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der laufenden Suche.
  • Die BGE bewertet die geologischen Bedingungen, wobei Granit, Salz und Ton als potenziell geeignet gelten.
  • Gebiete mit beschädigtem Untergrund, Bergbau, Vulkanismus oder Erdbebengefahr werden ausgeschlossen.
  • Das Endlager muss mindestens 300 Meter Gestein von der Erdoberfläche trennen.
  • Das Zieldatum für die Fertigstellung eines Endlagers ist 2050, um rund 27.000 Kubikmeter Atommüll sicher zu lagern.