Atommüllendlager: Fünf Bundesländer fallen bei der Suche heraus

Auf der Suche nach einem Endlager für rund 27.000 Kubikmeter hoch radioaktiv Atommüll hat die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ihre neue Analyse vorgestellt. »Mit dem aktuellen Arbeitsstand reduziert die BGE die Fläche, die sie im Standortauswahlverfahren weiter betrachtet, auf weniger als fünf Prozent des Bundesgebietes«, heißt es. Im Jahr 2025 seien noch etwa 25 Prozent der Fläche Deutschlands im Rennen gewesen.

Atommüllendlager: Fünf Bundesländer fallen bei der Suche heraus

TL;DR

  • Die Fläche für die Endlagersuche wurde auf unter fünf Prozent Deutschlands reduziert.
  • Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind aus der Auswahl ausgeschieden.
  • Verbleibende Gebiete befinden sich in Süd-, Ost- und Nordwestdeutschland.
  • Die Auswahl basiert auf wissenschaftlichen Analysen der geologischen Sicherheit.
  • Potenziell geeignete Gesteinsarten sind Granit, Salz und Ton.
  • Bis spätestens 2050 soll ein Endlager für 27.000 Kubikmeter Atommüll gefunden werden.
  • Das Endlager muss eine Million Jahre Sicherheit gewährleisten.