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Oct 24, 2026

Bayern setzt bei Kompany auf Geduld – und muss wochenlang ohne seinen Trainer auskommen

Vincent Kompany bleibt nach seinem Zusammenbruch zunächst im Krankenhaus. Der FC Bayern will die Ursache klären, setzt auf eine langsame Genesung und übergibt die Mannschaft vorerst an Aaron Danks.

Vincent Kompany befindet sich nach seinem Zusammenbruch am Münchner Vereinsgelände in stabilem Zustand. Sportvorstand Max Eberl erklärte, der Bayern-Trainer werde noch einige Tage im Krankenhaus bleiben; die Ursache sei weiterhin Gegenstand ärztlicher Untersuchungen. Über eine Verbindung zu seiner vorausgegangenen Virusinfektion wolle er nicht spekulieren. „Das Wichtigste ist die Gesundheit“, sagte Eberl.

Der Klub zieht daraus Konsequenzen für die nächsten Wochen. Eine schnelle Rückkehr des 40-Jährigen wird nicht erwartet: „Wir werden nicht von Tagen reden, wir werden von Wochen reden“, erklärte Eberl. Zugleich stellte er klar, dass Kompany die nötige Zeit erhalten solle. Bayern beschreibt den Umgang damit als Schutz des Trainers und als Ausdruck des vereinsinternen Zusammenhalts. Ehrenpräsident Uli Hoeneß besuchte Kompany im Krankenhaus, zuvor hatte auch Eberl mit ihm und seiner Frau gesprochen.

Sportlich übernimmt vorerst Co-Trainer Aaron Danks. Der Engländer leitete bereits Trainingseinheiten und vertrat Kompany in der Vergangenheit bei einem Champions-League-Spiel. Eberl verwies auf ein eingespieltes Trainerteam, während Danks betonte, der Kontakt zu Kompany drehe sich derzeit nicht um Fußball: „Es geht darum, dass er gesund wird.“ Die Bundesliga-Partie in Freiburg soll stattfinden; das Spiel der Bayern-Amateure wurde nach dem Vorfall dagegen verschoben, weil die jungen Spieler den Zusammenbruch unmittelbar miterlebt hatten.

Über den Klub hinaus gibt es breite Anteilnahme. Manchester City, Burnley, der portugiesische Verband und frühere Weggefährten wie Thibaut Courtois übermittelten Genesungswünsche. Courtois schrieb: „Werde bald wieder gesund, Freund.“ Damit stehen zwei Linien nebeneinander: internationaler Zuspruch für Kompany – und beim FC Bayern die Entscheidung, seine Rückkehr nicht zu beschleunigen.

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