Wohnungsbau: Regierung plant Gebäudetyp E gegen schleppenden Neubau

Angesichts der Wohnungsnot in Deutschland hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf für einfacheres und günstigeres Bauen vorgelegt. Durch eine Änderung des Bauvertragsrechts soll unter Verzicht auf bestimmte Komfortstandards so auch schneller gebaut werden können, wie aus einem Entwurf des Justizministeriums (BMJV) zum sogenannten Gebäudetyp E hervorgeht. Erfahrungen aus Pilotprojekten zufolge können die Baukosten dadurch um 10 bis 15 Prozent gesenkt werden.

Wohnungsbau: Regierung plant Gebäudetyp E gegen schleppenden Neubau

TL;DR

  • Die Bundesregierung plant den "Gebäudetyp E" zur Vereinfachung und Kostensenkung im Wohnungsbau.
  • Der neue Standard sieht den freiwilligen Verzicht auf bestimmte Komfortstandards vor, um Baukosten um 10-15% zu senken.
  • Zwingende staatliche Vorgaben wie Brandschutz und Statik bleiben unverändert.
  • Die CDU äußert Skepsis, ob der neue Vertragstyp in der Praxis angenommen wird und sieht Haftungsrisiken.
  • Verbände und Bundesländer drängen auf mehr Tempo bei dem Vorhaben.
  • Bauunternehmen fürchten Rechtsunsicherheiten bei Abweichungen von etablierten Normen.