BND-Akte „Fix und Foxi“ bleibt geheim: Gericht weist BILD-Klage ab
Die Verbindungen von Rolf Kauka (1917–2000) zum Bundesnachrichtendienst bleiben ein Staatsgeheimnis. Er erfand die Comic-Helden „Fix und Foxi“ und war mit dem BND-Präsidenten Gerhard Wessel (1913–2002) eng befreundet
TL;DR
- Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klage von BILD auf Auskunft bezüglich der BND-Akte „Fix und Foxi“ abgewiesen.
- Der BND muss keine Fragen zur Zusammenarbeit mit Comic-Verleger Rolf Kauka und dessen Verlag beantworten, da dies das Wohl und die Sicherheit Deutschlands gefährden würde.
- Bereits vor einem Jahr entschied das Gericht, dass die Akte geheim bleibt, obwohl historische Akten nach 30 Jahren offengelegt werden müssen.
- BILD wollte wissen, wann die Zusammenarbeit stattfand, welche Rolle Kaukas Freund Norbert Pohl spielte, ob der Geheimdienst Einfluss auf die Inhalte von Comics nahm, wie viele BND-Mitarbeiter den Verlag nutzten und welche Aktivitäten der BND dort durchführte.
- Der frühere BND-Chefhistoriker Bodo Hechelhammer deutete in einer Biografie über Kauka an, dass Bernd Freiherr Freytag von Loringhoven für die Organisation Gehlen arbeitete und der Verlag als zivile Abdeckung diente.