Historia
19 de oct de 2026
Nürnberg muss Zoma ersetzen – und setzt trotzdem auf die Stärke des Kaders
Mohamed Ali Zoma fällt nach einer Schulterverletzung und notwendiger Operation voraussichtlich bis zur Winterpause aus. Während Miroslav Klose den Torjäger als kaum ersetzbar bezeichnet, verweist der Club auf weitere Optionen im Kader.
Mohamed Ali Zoma wird dem 1. FC Nürnberg nach seiner ausgekugelten Schulter voraussichtlich bis zur Winterpause beziehungsweise bis Jahresende fehlen. Der 22-jährige Angreifer verletzte sich beim 1:1 gegen Energie Cottbus, spielte zunächst weiter und musste später ausgewechselt werden. Eine Operation ist nun notwendig.1
Für Nürnberg ist der Ausfall sportlich besonders schwerwiegend. Zoma gilt als wichtigster Torjäger des Teams und hatte in diesem Kalenderjahr 17 Treffer erzielt. Trainer Miroslav Klose verwies zudem auf seine eigenen Erfahrungen mit einer Schulterverletzung. „Eins zu eins wirst du ihn nicht ersetzen“, sagte Klose.1 Auch die Einschätzung aus dem Umfeld des Clubs fällt eindeutig aus: Zoma sei „ein fantastischer Spieler“, erklärte Klose laut Bericht.2
Gleichzeitig bemüht sich Nürnberg um eine weniger alarmierende Perspektive. Sportvorstand Joti Chatzialexiou sprach Zoma die „volle Unterstützung“ des Vereins zu und betonte, dass der Kader über Qualität und weitere leistungsfähige Spieler verfüge.1 Abwehrspieler Fynn Otto formulierte es ähnlich: Die Mannschaft müsse darauf achten, „nicht nur von einem Spieler abhängig“ zu sein.2
Das Remis in Cottbus liefert dafür ein Argument: Nürnberg glich trotz Zomas frühem Ausscheiden erneut einen Rückstand aus und blieb zum 13. Mal in Folge ungeschlagen. Klose muss nun dennoch neue Lösungen finden. Der Unterschied zwischen den Perspektiven ist damit klar: Zomas individuelle Qualität scheint nicht ersetzbar, seine Rolle im Mannschaftsgefüge soll aber gemeinsam aufgefangen werden.