Linken-Skandal: „Das müssen wir öffentlich machen“
Christoph Hickmann (46) ist Leiter des „Spiegel“-Hauptstadtbüros und einer der Autoren der Eralp-Enthüllung. Mit seiner Kollegin Anna Reimann traf er die Linken-Frontfrau zum Interview
TL;DR
- Der „Spiegel“ enthüllte interne Notizen der Linken-Politikerin Elif Eralp, die Sicherheitsbedenken im Umgang mit einem Terror-Aktivisten offenbaren.
- Christoph Hickmann vom „Spiegel“ verteidigt die Veröffentlichung mit der politischen Bedeutung, da Eralp als Regierende Bürgermeisterin agieren soll.
- Hickmann sieht die Angst der Politikerin als handlungsleitend und als Gefahr für ihre zukünftige Amtsführung.
- Die Entscheidung zur Veröffentlichung sei trotz Abwägung der Sicherheitsrisiken gefallen und als journalistische Pflicht begründet worden.
- Es wird die grundsätzliche Frage aufgeworfen, welche Grenzen für die Veröffentlichung vertraulicher Politiker-Notizen gelten.