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19 de out de 2026

Hamann stellt Kimmichs Platz im Zentrum der Nationalelf infrage

Dietmar Hamann sieht Joshua Kimmich im zentralen Mittelfeld der Nationalmannschaft unter Druck und favorisiert Aleksandar Pavlović sowie Felix Nmecha. Marcel Reif äußerte sich anschließend zur Debatte, seine konkrete Position bleibt in der vorliegenden Quelle jedoch offen.

Die Debatte um Joshua Kimmichs Rolle in der deutschen Nationalmannschaft nimmt Fahrt auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der Kapitän weiterhin im zentralen Mittelfeld spielen oder wieder als Rechtsverteidiger eingesetzt werden sollte.

Dietmar Hamann vertritt dabei eine klare Gegenposition zur bisherigen Verwendung Kimmichs im Zentrum. Der TV-Experte sagte, Kimmich komme dort „schwer unter Druck“, wenn andere Spieler an ihm vorbeiziehen würden. Aus Hamanns Sicht sprechen zudem die Entscheidungen früherer Trainer dafür, Kimmich eher hinten rechts einzusetzen. Hansi Flick, Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann hätten ihn dort aufgestellt – für Hamann ein Hinweis auf seine stärkere Position.

Besonders deutlich fällt seine Einschätzung zur Konkurrenz im Mittelfeld aus. „Für mich steht außer Frage, wenn wir morgen WM-Finale spielen, dass Pavlović und Nmecha in der Mitte anfangen“, sagte Hamann. Dass Bayern-Trainer Vincent Kompany Kimmich derzeit auf der Sechs einsetzt, erklärt er vor allem mit fehlenden Alternativen im Klub: „Weil er keine anderen hat.“

Hamann verbindet seine Kritik zudem mit den jüngsten Turnierergebnissen und fragt: „Wie viele Chancen will er denn noch haben?“ Damit stellt er nicht nur Kimmichs Position, sondern auch dessen langfristige Rolle als Führungsspieler infrage.

Eine weitere Perspektive kündigte anschließend Marcel Reif an. Ein Bericht über seine Reaktion auf Hamanns Kritik liegt vor, enthält in der verfügbaren Fassung jedoch keine konkrete Aussage oder Bewertung Reifs. Damit bleibt der zentrale Gegensatz bislang vor allem zwischen Hamanns klarer Forderung nach einer personellen Neuordnung und der offenen Frage bestehen, wie andere Experten die Kimmich-Debatte einordnen.