Notícia
28 de out de 2026
Wolf verletzt Kind in Brandenburger Wildpark schwer – viele Fragen zum Ablauf bleiben offen
Ein Kind ist im Wildpark Johannismühle mutmaßlich von einem Wolf oder mehreren Tieren angegriffen und schwer am Kopf verletzt worden. Während Polizei und Park den Ablauf noch prüfen, bleibt das Gelände geschlossen.
Im Wildpark Johannismühle im brandenburgischen Baruth ist ein Kind am Mittwochmorgen schwer verletzt worden. Nach übereinstimmenden Berichten wurde es gegen 9.30 Uhr mutmaßlich von einem Wolf angegriffen und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in ein Berliner Unfallkrankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei sollen die Verletzungen insbesondere den Kopf betreffen.1
Die Polizei bestätigte zunächst nur, dass ein Kind „von einem oder mehreren Tieren angegriffen und verletzt worden sein soll“. Die Ermittlungen und die Aufklärung des Geschehens liefen vor Ort.1 Damit bleibt offen, ob tatsächlich ein einzelner Wolf beteiligt war, mehrere Tiere angegriffen haben und unter welchen Umständen es zu dem Vorfall kam. Auch Angaben zum Alter und Geschlecht des Kindes lagen zunächst nicht vor.2
Die Berichte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Während die eine Darstellung die Rettungsmaßnahmen, die schwere Verletzung und die Betreuung von Einsatzkräften und Tierpflegern hervorhebt, ordnet die andere den Vorfall stärker über die Angaben von Polizei und Park ein. Gemeinsam ist beiden Berichten, dass der privat geführte Wildpark vorerst geschlossen blieb und sich die Betreiber nicht näher äußerten.
Auf dem Gelände leben Grau- und Polarwölfe. Eine Mitarbeiterin erklärte lediglich: „Ich habe die Information, dass der Wildpark heute geschlossen ist. Zu den Gründen darf und will ich nichts sagen.“1 Auch auf der Internetseite des Parks wurde zunächst nur die Schließung mitgeteilt. Die weiteren Untersuchungen sollen klären, wie das Kind in den betreffenden Bereich gelangte und wie es zu dem Angriff kam.