История
30 окт. 2026 г.

Kimmich ist zurück – doch beim FC Bayern zählt gegen Dortmund nicht nur der Fußball

Joshua Kimmich trainiert wieder mit dem FC Bayern, nachdem er wegen eines Todesfalls in der Familie drei Spiele verpasst hat. Ob er gegen Dortmund im Kader steht, soll er gemeinsam mit Trainerstab und Verein entscheiden.

Joshua Kimmich ist nach einer rund einwöchigen Auszeit zum FC Bayern zurückgekehrt und hat nach zwei individuellen Einheiten erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Der Nationalmannschaftskapitän hatte wegen eines Todesfalls im engsten Familienkreis die vergangenen drei Partien verpasst. Ob er im Topspiel gegen Borussia Dortmund bereits in den Kader zurückkehrt, ist offen.

Sportvorstand Max Eberl rückte vor allem die persönliche Situation des 31-Jährigen in den Mittelpunkt. „Das Leben ist jetzt anders für Jo“, sagte Eberl und betonte, dass ein solcher Verlust den Alltag grundlegend verändere. Der Verein wolle Kimmich nicht zu einer schnellen Rückkehr drängen, sondern ihn in der schwierigen Phase unterstützen: „Wir geben die Unterstützung, die wir geben können.“

Damit setzt der FC Bayern einen anderen Akzent als eine rein sportliche Bewertung. Zwar steht Kimmich nach Einschätzung der Verantwortlichen körperlich vor einer möglichen Rückkehr. Die Entscheidung über einen Einsatz soll jedoch gemeinsam mit dem Trainerstab und dem Spieler fallen. Eberl erklärte ausdrücklich, dies sei „nicht meine Verantwortung“ allein; entscheidend sei, ob Kimmich sich bereit fühle.

Co-Trainer Aaron Danks bestätigte, dass Kimmich wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. „Wir werden mit ihm sprechen und dann schauen, wie es mit ihm weitergeht“, sagte Danks mit Blick auf Kader und Startelf. Der Fokus des Vereins liegt damit auf einer abgestimmten Entscheidung: Sportlich könnte Kimmich helfen, zugleich soll seine persönliche Trauerphase den Zeitpunkt seiner Rückkehr bestimmen. Gegen Dortmund fehlen dem FC Bayern zudem unter anderem Manuel Neuer und der erkrankte Cheftrainer Vincent Kompany.