Story
19. Okt. 2026
Schick entscheidet das Duell der Topteams und beendet Freiburgs Höhenflug
Leverkusen feiert Patrik Schick als entscheidenden und zugleich uneigennützigen Anführer, während Freiburg trotz der ersten Niederlage als ebenbürtiger Gegner auftritt. Der 2:1-Erfolg entscheidet ein ausgeglichenes Spiel vor allem durch Effizienz und Schicks Rekordtreffer.
Bayer Leverkusen hat den bisherigen Tabellenführer SC Freiburg mit 2:1 besiegt und dessen Serie ohne Niederlage beendet. Die Gäste gingen durch Derry Scherhant in Führung, doch Ibrahim Maza glich nur wenige Minuten später aus. Patrik Schick erzielte in der 76. Minute den Siegtreffer – und traf damit als erster Leverkusener an den ersten sechs Spieltagen einer Bundesliga-Saison. 1
Aus Freiburger Sicht war die Partie dennoch lange ausgeglichen. Beide Mannschaften nutzten ihren jeweils ersten Torschuss, danach prägten intensive Zweikämpfe und aufmerksame Abwehrreihen das Spiel. Chancen blieben selten. Mit der Niederlage verlor Freiburg die Tabellenführung an Bayern München und Borussia Dortmund, bleibt aber punktgleich mit Leverkusen.
Schick stand im Mittelpunkt, bewertete den persönlichen Rekord jedoch zurückhaltend: „Ich bin dafür sehr glücklich. Aber wichtig war heute der Sieg.“ Zugleich hob er die Qualität des Gegners hervor und sprach von einer „Top-Mannschaft“. 1
Leverkusens Trainer Carles Martínez betonte dagegen besonders Schicks Rolle für das gesamte Team. Der Stürmer sei „einer unserer Anführer“ und habe nicht nur versucht, den Rekord zu erreichen. Martínez verwies auf Schicks Laufwege, Defensivarbeit und seine Unterstützung für die Mitspieler. 2 Auch Ibrahim Maza lobte die Verbindung zum Torjäger: „Schicki ist da, wo er sein muss. Er hat es gerochen.“ 1
Damit setzt Schick seine Torserie fort. Nur Robert Lewandowski mit elf und Pierre-Emerick Aubameyang mit acht Spielen erzielten zum Saisonstart längere Serien.